Home
Wanderreiten in OÖ.
Reitwege in OÖ.
 
 
 
Ampflwang- Hausruckwald 
Attersee-Attergau
Donau-Böhmerwald
Mondseeland
Mühlviertler Alm
Mühlviertler Kernland
Nationalpark Kalkalpen
Sauwald
Sterngartl
Traunsee
Wanderreiten im Landl
Grenzüberschreitend Reiten 
Bildergalerie
Links
Kontakt
<< home > Wanderreitstationen in OÖ.
neue Reitwege sorgfälltig planen ...
Aufgrund unseren eigenen Erfahrungen wissen wir, dass es ist mit einer Menge Arbeit verbunden ist, bis ein neuer Reitweg beritten werden kann.

Erster Schritt - Reitweg erkunden:

Als erstes einmal die geplante Strecke reiten oder mit dem Fahrrad erkunden. Dazu nimmst du am besten eine Österreichische Karte im Maßstab 1:25.000 mit und markierst die Route, wobei du auch die Wegbeschaffenheit (Feldweg, Wiese, Waldweg, Schotterstrasse, etc.) vermerken sollst. Einfacher geht es, wenn Du über ein GPS-Gerät verfügst und die Route auf das Kartenmaterial (z.B. AustroMap) überträgst.
Zweiter Schritt - Wer ist Eigentümer des Grundstückes:
Klären, wer Eigentümer der Grundstücke bzw. der Wege ist!
Nimm die Karte mit dem Gemeindegebiet im Maßstab 1:10.000. Auf dieser Karte sind Bahnanlagen, Gebäude, Gewässer, Straßenanlagen, Wald und öffentliches Gut farblich markiert eingetragen. Die Karte bekommst du beim zuständigen Gemeindeamt.
Eine weitere Möglichkeit wäre DORIS, das "Digitales Oberösterreichisches Raum Informations System". Unter Kataster (DKM) können Grundstücke nach Adresse oder Katastralgemeinde plus Grundstücksnummer gesucht werden. (Am besten, zum Üben die eigene Adresse eingeben).
Dritter Schritt - Verhandlungen mit Grundeigentümern, Jägern und Bauern:
Dies ist erfahrungsgemäß der schwierigste Schritt. Nun kommt es auf Deine Argumente und Überzeugungskraft an! Fange mit Personen an, die dem Vorhaben wohlwollend gegenüberstehen, so kannst du für 'Härtefälle' üben. Noch besser geht's zu Zweit!
Tipp:
Leg' die Gemeindekarte und einen Bleistift auf den Tisch, so wird der Gesprächspartner zur aktiven Mitarbeit animiert und zeichnet dir vielleicht weitere Wege ein.
Vierter Schritt - Gestattungsverträge mit Grundeigentümern:
Bei Grundstücken im Privatbesitz sind Gestattungsverträge Pflicht, werden jedoch auch bei Wegen über Öffentliches Gut empfohlen (siehe Mustervertrag zum download)!
Die Erhaltung von Öffentlichen Wegen obliegt der jeweiligen Gemeinde, Privatwege müssen vom Grundstückseigentümer instandgehalten werden!
Auch die Haftpflicht für die Benützung des Weges obliegt dem Grundeigentümer.
Fünfter Schritt - Zustimmung der Gemeinde (Gemeinderatsbeschluss):
Wenn Du den geplanten neuen Reitweg in der Karte eingezeichnet, die Zustimmung der Jägerschaft und der Bauern, sowie die unterfertigten Gestattungsverträge der Grundeigentümer hast, fehlt nur mehr der Gemeinderatsbeschluss. Die Genehmigung durch den Gemeinderat ist aufgrund der Wegerhaltungspflicht von Öffentlichen Wegen sowie der Haftpflicht unbedingt notwendig.
Nur für Reitwege, die genehmigt und mit Pferdekopf und Richtungspfeil gekennzeichnet sind, übernimmt der Landestourismusverband die Haftung für die Benützung!
Sechster Schritt - Markierung des Reitweges mit Pferdekopf und Richtungspfeil:
Nun kann der neue Reitweg endlich markiert werden!
Vielleicht hilft Dir ein Gemeindemitarbeiter beim Setzen der Markierungspflöcke und mit einem Erdbohrer geht es wesentlich einfacher. Die Pflöcke sollen im Gelände gut sichtbar an Kreuzungspunkten gesetzt werden. Die Markierung erfolgt mit dem Pferdekopf als Symbol für einen offiziellen Reitweg und Pfeile sollen die Richtung weisen. Achte darauf, dass in zwei Richtungen geritten werden kann, d.h., die Markierung in beiden Richtungen anbringen.
Die Markierungspflöcke in einer Karte markieren (oder die Koordinaten auf GPS speichern) und regelmäßig auf Beschädigungen kontrollieren!
Siebenter Schritt - endlich Reiten!!!!!!!!
Jetzt wär's an der Zeit, den neuen Reitweg gebührend zu feiern.
Lade dazu Alle ein, die dir geholfen haben, den neuen Reitweg zu realisieren und vergiß die Jäger nicht - haben wir doch die Liebe zur Natur und den Tieren gemeinsam!
letzter Schritt - Kartenmaterial und Overlays aktualisieren:
Wahrscheinlich wird aus Kostengründen nicht gleich eine neue Wanderreitkarte gedruckt werden. Man kann notfalls auch ein Ergänzungsblatt beilegen. Onelinekarten im Internet oder GPS-Overlays gehören jedoch sofort mit dem neuen Reitweg ergänzt!

Bei der Planung neuer Reitwege stehen wir aufgrund unserer Erfahrungen jederzeit mit Rat und Tat als Berater zur Verfügung!
Muster Gestattungsvertrag folgt ...

Tel: +43-7249-43 0 13
www.om-reitsport.com

Hier könnte auch
IHRE Werbung
stehen!

 

 Berichte Wanderreiten im Landl   Wanderreiten Berichtearchiv Raststationen Reitwege Bilder vom Wanderreiten Raststationen und Reiterherbergen Raststationen Donau - Eferding Landkarte
 Berichte Wanderreiten im Landl   Wanderreiten Berichtearchiv Raststationen Reitwege