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ein neues Reitwegenetz entsteht
Von der Vision bis zur Eröffnungsfeier .....
Das geplante neue Reitwegenetz bzw. die Reitwegnetzerweiterung ist (leider) nur eine Vision von Webmaster CLAK, aber wer weiß, vielleicht greifen ein paar Pferdehalter diese Idee auf und laden mich als Ehrengast zur Eröffnungsfeier ein :-)
Um ein neues Reitwegenetz aus der Taufe zu heben, bedarf es langer, umfangreicher, Vorbereitungsarbeiten und einem Team von Mitarbeitern. Wir wollen Punkt für Punkt darstellen, wie ein neues Reitwegenetz entsteht.
Faktum - bestehende Reitwegenetze:
Der Sauwald wurde 2006 mit einem Reitwegenetz erschlossen. Es reicht vom Aschachtal bis zur Bayerischen Grenze bei Passau. Im Aschachtal leiten die Reitwege von Wanderreiten im Landl weiter bis zum Salzkammergut und über die Donaubrücke bei Niederranna/Wesenufer gelangt der Reiter zu den Reitwegen von Donau-Böhmerwald. Im Gemeindegebiet von Andorf bestehen ebenfalls ein markierte Reitwege, die über Sigharting und Diersbach bis Kopfing leiten (siehe Kartenmarterial).
Auf der Wanderreitkarte der Sauwaldwege ist vermerkt, dass man nicht durch die Innenstadt von Passau reiten soll, sondern einen Pferde-Shuttledienst in Anspruch nehmen soll. Die nächste Möglichkeit, den Inn zu überqueren ist rd. 15 km südlich in Schärding.
Vision - handelnde Personen:
Familie A. lebt mit Ihren Pferden auf einem ehemaligen kleinen Bauernhof im Sauwald und sind begeisterte Wanderreiter. Familie B. hat einen Reitstall mit Einstellbetrieb. Am Wochenende reiten sie mit ihren Einsteller kleinere und größere Runden im Gelände.
Familie C. sind Landwirte und möchte als zweites Standbein eine Wanderreitstation bzw. Jausenstation errichten. Familie D. betreibt eine Reiterherberge in Südbayern (wo Reiten auf allen Wegen erlaubt ist). Sie treffen sich regelmäßig beim Reiterstammtisch und immer wird geklagt, "man müsste eine Verbindung vom Sauwald zur Innbrücke nach Schärding schaffen". Nach ein paar Bier kam Familie A. die Idee, sie könnten ja probieren, die Lücke nach Schärding mit einem neuen Reitwegenetz zu schließen!
Die Anderen waren sofort begeistert - 'Rossroasn im Innviertel' war geboren und der Abend wurde noch sehr lang, hatte doch Jener sofort ein paar Ideen im Kopf.
Sie hatten keine Ahnung, wie schwierig das Unterfangen wird, aber wir werden versuchen, ihnen bei der Planung und Durchführung des Reitwegenetzes Schritt für Schritt zu helfen.
Anmerkung:
Die Familien, Pferderaststationen und das Reitwegenetz sind frei vom Webmaster erfunden, Ähnlichkeiten mit wirklichen Personen bzw. Stationen sind Zufall und nicht beabsichtigt.
Vorbereitung des Projekts - allereste Schritte:
Gebiet begrenzen - Karten studieren (nicht gleich das ganze Innviertel einbeziehen):
Unsere Reiterrunde hat es in diesem Fall leichter, das das Gebiet durch die Reitwege im Sauwald vorgegeben ist.
Sie werden daher als Erstes zahlreiches Kartenmaterial besorgen. Egal ob digitale (z.B. Austromap) oder gedruckte Österreichische Karte, Karten der Gemeinden, Rad- und Wanderkarten, jede Karte ist möglich. Der Maßstab soll maximal 1:25.000 betragen, damit man Wege, Gebäude und Höhenschichtlinien erkennen kann (Straße, Wald, Karrenweg).
Pferdehalter ermitteln auf der Karte einzeichnen:
Auf der Karte markieren sie alle bekannten Pferdehalter, Reitbetriebe sowie bereits bestehende Pferderaststationen im geplanten neuen Reitwegenetz als auch im Sauwald an den Schnittpunkten.
Tipp:
Bei den Gemeinden nachfragen, wo Pferdehalter wohnen. Auch den Bezirksbauernkammern sind die Pferdehalter bekannt.
Pferdehalter und Jäger zu einem Informationsabend einladen:
Alle Pferdehalter wurden zum nächsten Reiterstammtisch eingeladen. In ungezwungener Atmosphäre wollen unsere Familien ihre Vision, das Reitwegenetz 'Rossroasn im Innviertel' vorstellen und versuchen, weitere Mitstreiter zu finden. Selbstverständlich wurden auch die Jagdleiter der Gemeinden und Tierärzte eingeladen.
Tipp:
Durch eine persönliche Einladung wird der Erstkontakt hergestellt und man kann bereits im Vorfeld das Interesse beurteilen und ev. Mitstreiter finden.
Nach dem Treffen - Kartematerial korrigieren:
Beim Reiterstammtisch ist es turbulenz zugegangen. Einige Pferdehalter wollen sich dem Projekt anschließen, Andere von Reitwegen nichts wissen. Die Jäger sind teilweise skeptisch und man glaubt es kaum, sogar ein Tierarzt, obwohl selbst Pferdebesitzer, ist dagegen!
Jetzt heißt es vorerst, die Markierungen auf der Karte korrigieren und Notizen machen, wer welche Argumente angeführt hat.
Auf der Karte kann nun die "Richtung" der Verbindungen grob eingezeichnet werden.
Dabei soll bedacht werden, dass die Route möglichst abseits von Hauptverkehrswegen und großen Siedlungen verläuft und Pferdehalter und (bestehende) Pferderaststationen am Weg liegen. Ideal wäre eine Entfernung zwischen den Raststationen von 10 - 15 Kilometer.
Zustimmung der Gemeinden zum Reitwegenetz:
Die Initiatoren von 'Rossroasn im Innviertel' haben alle notwendigen Daten sowie die geplante Route in das Kartenmaterial eingetregen und haben nun die Aufgabe vor sich, den Bürgermeistern jener Gemeinden, über deren Gemeindegebiet das geplante Retwegenetz verläuft, einen Besuch abzustatten.
Dies ist vor allen weiteren Schritten notwendig - der Gemeinderat muss das Reitwegenetz vorerst grundsätzlich bewilligen, ist doch die Gemeinde für die Erhaltung von Öffentlichen Wegen zuständig. Die detaillierten Reitwege sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht notwendig, aber unsere Visionäre nehmen gleich die Gemeindekarte M 1:10.000 für die Detailplanung der einzelnen Reitwege mit.
Da in kleineren Gemeinden nicht jede Woche Gemeinderatssitzungen stattfinden, kann der Grundsatzbeschluss der Gemeinde schon etwas dauern.
Diese Wartezeit kann bereits für detailliertere Planungen und erstw Werbemaßnahmen genützt werden. Aber - unser Arbeitskreis hat bisher aber auf die wichtigste Frage "wer soll das bezahlen?" vergessen.
Finanzierung:
Ein neues Reitwegenetz zu errichten, ist nicht nur mit sehr viel Arbeit, sondern auch mit erheblichen Kosten verbunden.
Die Wege müssen als offizielle Reitwege markiert werden. Dazu werden Hinweisschilder und Markierungspflöcke benötigt. Eine Wanderreitkarte soll gedruckt und als Overlay erstellt werden, möglicherweise auch eine Homepage in Auftrag gegeben werden.
Unser Arbeitskreis hat sich entschlossen, für das Projekt 'Rossroasn im Innviertel' einen Antrag auf Leader-Förderung zu stellen und vereinbart einen Termin bei "Leader Pramtal" in Schärding.
Unser Arbeitskreis füllt gerade das Antragsformular aus, wenn sie fertig sind, geht's weiter!

 

Tel: +43-7249-43 0 13
www.om-reitsport.com

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